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Schädliche Stoffe im Hundefutter

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Buchvorstellung – Der schleichende Tod aus dem Napf

Schwarzbuch Hunde- und Katzenfutter


Im Februar 2019 veröffentlichte das Ehepaar Anja und Marco Mahler im Selbstverlag ein schmales Büchlein, das es in sich hat.
Schon der Titel „Der schleichende Tod aus dem Napf“* ist wie ein lauter Warnschrei, den man nicht so leicht überhören kann.

Ich habe von dem Buch in einer Whatsappgruppe erfahren und habe daraufhin sofort mit den Autoren Kontakt aufgenommen, denn ich freue mich riesig über dieses mutige Statement.
Auch ich habe es mir ja zur Aufgabe gemacht, so viele Hundebesitzer wie möglich darüber aufzuklären, dass das herkömmliche Fertigfutter das heutzutage in den meisten Hundenäpfen landet für Hunde auf Dauer oft schädlich ist.
Was die Autoren aber in diesem Buch veröffentlichen geht weit über das hinaus, was wir bisher über das Ausmaß der schädigenden Inhaltsstoffe wussten, die in Tierfutter offiziell enthalten sein dürfen.
Ich schreibe diesen Beitrag unentgeltlich aus reiner Überzeugung.
Lediglich ein Exemplar dieses Buches habe ich dafür kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.


Die Autoren

Anja und Marco Mahler lieben Tiere und die Natur.
Sie züchten hobbymäßig kleine Hunde, Papillons.
Marco Mahler ist gelernter Chemielaborant, seine Frau Anja ist Floristin mit einem großen Interesse für Pflanzen und Naturheilkunde.
Eigentlich hatten die beiden geplant, eine kleine Broschüre für ihre Welpenkäufer zu schreiben, in der sie darüber informieren wollten, welches Futter gut für die Hunde ist und welches nicht.
Da sie ihre Welpen gut versorgt wissen wollten, haben sie gründlich recherchiert und sind dabei auf unglaubliches gestoßen.
Vor allem wenn es um Grenzwerte für giftige Stoffe im Futter geht, klappt bei der Lektüre sogar mir die Kinnlade herunter.

Ich habe mit Frau Mahler telefoniert und sie hat mir erzählt, dass nach der Veröffentlichung des Buches bei Facebook ein Shitstorm auf sie herabregnete, der sie sehr betroffen und traurig gemacht hat.
Das überrascht mich wiederum überhaupt nicht.
Niemand möchte seine bequemen Verhaltensweisen und Denkmuster gerne aufgeben.
Zudem sind wir alle seit Jahrzehnten dem Einfluß der Werbung ausgesetzt, die uns wieder und wieder suggeriert, dass Trockenfutter sehr gesund ist und alles enthält, was der Hund braucht.
Vorne auf dem Sack sind saftige Filetstücke abgebildet und es wird mit einem angeblich hohem Fleischanteil geworben.
Aber alles was auf der Vorderseite der Packung steht, fällt unter Werbung. Die relevanten Informationen stehen hinten auf der Packung, sind winzig klein gedruckt und meistens auch noch ziemlich unverständlich für Laien formuliert.


Die Hauptbestandteile von Hundefutter


Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

Unter dem Punkt Inhaltsstoffe müssen in absteigender Reihenfolge nach der Menge die enthaltenen Inhaltsstoffe aufgeführt werden.
Bei vielen handelsüblichen Hundefuttersorten steht da an erster Stelle: „Fleisch und tierische Nebenprodukte“.
Was das genau ist, bleibt für den Verbraucher unklar. Du hoffst wahrscheinlich, dass es sich um Fleisch und für den Hund gesunde Innereien handelt. Tatsächlich sind laut Futtermittelverordnung unter anderem folgende Inhaltsstoffe erlaubt:
Geflügelköpfe, Häute, Felle, Federn, Hufe und Hufabschnitte, Hörner, Knochen, Schweineborsten, Fettgewebe, Blut, Plazenta, Körper und Teile von Tieren die nicht genusstauglich sind, Ei- Nebenprodukte einschließlich Eierschalen, aus kommerziellen gründen getötete Eintagsküken u.a.

Nun ist es für Hunde absolut in Ordnung, diese Schlachtabfälle zu fressen. Das Problem ist nur, dass bei einem Futter, in dem nur diese billigen Abfälle enthalten sind keine lebensnotwendigen Aminosäuren enthalten sein können, denn die sind nur in Muskelfleisch enthalten.


Pflanzliche Nebenprodukte

Erlaubt sind hier nahezu alle Abfälle die bei der industriellen Produktion von Lebensmitteln anfallen.
Diese müssen natürlich auch nicht zwangsläufig schlecht sein. Sie können es aber sein. Denn es sind für Tierfutter auch sämtliche Abfälle erlaubt, in denen Hilfsstoffe wie Säuren, Laugen, Alkohole oder Lösungsmittel-Reste stecken. Außerdem natürlich die Abfälle der Getreideindustrie und der Back- und Teigwarenindustrie, der Bier, Wein und Saftfabriken, die zum Teil schon stark weiterverarbeitet sind.
Der Verdauungstrakt der Hunde ist aber generell nicht darauf ausgelegt, große Mengen an stärkehaltigen Lebensmitteln zu verarbeiten.


Zusatzstoffe im Hundefutter

Die dritte große Gruppe an Inhaltsstoffen im Hundefutter sind die Zusatzstoffe.
Die Fülle der erlaubten Zusatzstoffe in Tierfutter ist wirklich enorm.
Die Autoren befassen sich mit diesen Stoffen sehr ausführlich.
Sie listen sämtliche zugelassenen Stoffe einzeln auf.
Besonders aufschlußreich und beunruhigend sind die Grenzwerte für bedenkliche Zusatzstoffe, die bei Tierfutter teilweise wesentlich höher sind als bei Lebensmitteln, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind.
Zu nennen sind hier Konservierungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren, Trennmittel, Geliermittel, Geschmacksverstärker, Aromastoffe und Farbstoffe.
All diese Stoffe müssen auf der Packung nicht deklariert werden.
Das heißt, es ist für den Verbraucher nicht ersichtlich, ob und welche Zusatzstoffe genau enthalten sind und schon gar nicht, in welcher Menge.


Giftstoffe

Wirklich gruselig wird es am Ende des Buches, wenn es um die mögliche Belastung von Tierfutter mit Giftstoffen geht.
Die gravierendsten Beispiele sind hier die Grenzwerte für Dioxin, Arsen, Blei, Quecksilber, Cadmium und Schimmelpilzgifte, die teilweise um ein tausendfaches höher sind als in Lebensmitteln.
Dabei muss man aber erwähnen, dass bei Nichteinhaltung der Grenzwerte für diese Giftstoffe dem Hersteller keinerlei Konsequenzen drohen.
Die Autoren führen diese Grenzwerte darauf zurück, dass die meisten Schlachttiere sowieso nur wenige Monate leben.
Die Futtermittelverordnung gilt ja für alle Nutztiere genau wie für Haustiere.
Bei einem Tier, das nach wenigen Monaten geschlachtet wird, machen sich die schädlichen Einflüsse der Giftstoffbelastung auf Leber und Nieren noch nicht bemerkbar.
Für ein Haustier, dem wir ein langes gesundes Leben ermöglichen möchten kann diese Futtermittelverordnung fatale Folgen haben.
Kein Wunder, dass so viele Hunde heute an Krebs erkranken, dachte ich mir mal wieder, als ich das gelesen habe.


Gutscheincode für kostenlosen Versand sichern

Über diesen Link kannst Du das Buch gleich im Onlineshop von Anja und Marco Mahler bestellen.

https://shopbuchbestellung.de/

Ich habe einen Gutscheincode für Dich, mit dem Du das Buch versandkostenfrei erhältst.
Gib einfach bei Deiner Bestellung diesen Code ein:

Gutscheincode: 5GQ127HLUQ


Welches Futter kann man denn überhaupt noch füttern?

Wenn Du ein Futter in Lebensmittelqualität auswählst, gelten dieselben strengen Vorschriften wie für menschliche Lebensmittel.
Achtung: Es sollten sämtliche Inhaltsstoffe in Lebensmittelqualität sein.

Außerdem sollte das Futter ausdrücklich frei von sämtlichen künstlichen Zusatzstoffen sein.

Getreidefreies Futter ist im Prinzip automatisch frei von Schimmelpilzgiften, denn Schimmelpilze kommen hauptsächlich in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen vor.

Achte auf Volldeklaration, das heißt, dass sämtliche Inhaltstoffe einzeln und mit der jeweiligen Mengenangabe auf der Dose aufgelistet stehen und keine Überkategorien wie zum Beispiel „Fleisch und tierische Nebenprodukte“, „Pflanzliche Nebenerzeugnisse“ oder „Öle und Fette“ verwendet werden.

Es gibt inzwischen einige wenige Hersteller, die Nassfutter in dieser Qualität herstellen.
Mein persönlicher Favorit ist Xantara*.
Hier stimmt die Zusammensetzung und der Preis. Wenn ich ein Futter selbst zusammenstelle, mache ich es genau so.
Bei meinem letzten Telefonat mit Frau Mahler, der Autorin dieses großartigen Buches, war sie gerade dabei, selbst auch über eine mögliche Kooperation mit dem Futterhersteller Xantara* zu verhandeln, weil sie genau wie ich dieses Futter als eines der wenigen wirklich empfehlenswerten sieht.

Du kannst das Nassfutter von Xantara in meinem Shop bestellen und ausprobieren:

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Fazit

Das Buch „Der schleichende Tod aus dem Napf“ ist mutig, schonungslos und hervorragend recherchiert.
Es ist immer gut, wenn man die Fakten kennt.
Einfach einen Trockenfuttersack aus dem Regal zu nehmen, weil auf der Vorderseite eine wunderschöne Landschaft und appetitliches Fleisch und Gemüse abgebildet sind, ist vielleicht bequem, aber nicht immer ratsam für die Gesundheit Deines Hundes.
Es gibt aber auch gutes Futter.
Schau Dir die Zusammensetztung ganz genau an und lass Dich nicht von Werbeversprechungen einlullen, dann tust Du Deinem Hund etwas Gutes.

Vielleicht interessierst Du Dich in dem Zusammenhang auch für meine früheren Beiträge:

Trockenfutter oder Nassfutter?
Woran erkennt man gutes Dosenfutter?
Futtermittelallergie beim Hund


Weiterführende Literatur:

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2 Gedanken zu „Schädliche Stoffe im Hundefutter

  1. War sehr interessant , leidet ist noch viel mehr Müll in diesen Dosen !
    Hundefutter ist sinnloser verpackter Müll !
    Ich mache das Futter für meinen Freund lieber selber , dann kann er gesund alt werden .

    1. Mir wurden ein Trockenfutter sowie ein Nassfutter vom Züchter für unseren Welpen empfohlen, zu einem stolzen Preis. Auch ich habe die Zusammensetzung gelesen. Als ich dann merkte, dass mein Hund bei bestimmtem Dosenfutter (Variationen von Fisch,Fleisch, Geflügel,Pansen etc.) stark roch, habe ich umgestellt. Jetzt bekommt er gekochte Hühnerherzen, Hühnermagen, Beinscheibe oder Suppenfleisch vom Rind. Dazu Reis mit Karotten und tgl. 1 El Hüttenkäse sowie Leinöl. Mein Hund liebt es und ich habe ein gutes Gewissen, denn ich könnte es auch selbst essen. Und finanziell ist es völlig in Ordnung.

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